TACHELES 2026: Konzert "TATE-MAME" zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen: Karolina Trybala und Musikanten spielen am 21. Juni 2026 in der Antonshütte auf

29. Mai 2026

TACHELES 2026: Konzert "TATE-MAME" zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen: Karolina Trybala und Musikanten spielen am 21. Juni 2026 in der Antonshütte auf 

Für Sonntag, den 21. Juni, um 17.00 Uhr, lädt der Verein Königlich Sächsische Antonshütte e. V., nach Antonsthal, Jägerhäuser Str. 1, zu einem Konzert der besonderen Art ein:

 

Mit Karolina Trybala konnte für diese Veranstaltung eine Künstlerin engagiert werden, die als Brückenbauerin zwischen den Kulturen gilt und in ganz Europa unterwegs ist. Mit großer Stimme und Leidenschaft widmet sie sich seit vielen Jahren der jüdischen Musik aus Galizien, woher ihre Vorfahren stammen.

 

Das Projekt TATE-MAME (jiddisch: Eltern, polnisch: Papa-Mama) war zuerst eine musikalische Spurensuche, aus deren Recherche das Gesangbuch „TATE-MAME“ sowie ein Konzertprogramm entstanden.

 

Auf der Bühne wird Karolina an jenem Sonntag Lieblingslieder aus ihrem „LIDER BIKL“ präsentieren: Klezmer-Klassiker, alte Tangos, Songs aus den jüdischen Theatern aus Lemberg, Krakau und New York, wohin viele galizische Künstler emigrierten.

Authentisch und leidenschaftlich interpretiert sie bekannte und vergessene musikalische Schätze auf Jiddisch und Polnisch, auf Deutsch, Englisch und Hebräisch.


Poetisch und mitreißend wird eine Brücke von damals in die heutige Zeit geschlagen - Tradition trifft Lebensfreude!

Begleitet wird Karolina von den virtuosen Musikern Mateusz Tadeusz Dudek aus Krakau am Akkordeon sowie dem feurigen Geiger Alexander Berutsky aus Odessa.

 

Mit TATE-MAME möchte Karolina zur Beschäftigung mit Jiddisch sowie der jüdischen Kultur ermutigen, die eine bedeutendere Rolle im kulturellen Dialog spielen sollte, denn sie ist Teil der europäischen Geschichte und ein wichtiger Baustein der kulturellen Vielfalt unseres Kontinents.

 

Das landesweite Festjahr unter dem Motto TACHELES 2026 findet aus Anlass der Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden vor 100 Jahren statt und möchte jüdische Geschichte und jüdisches Leben auch abseits der großen Städte sichtbar machen.



Dabei steht das jiddische Wort „Tacheles“ für freie Rede und respektvollen Meinungsaustausch, für Klartext.

 

Die Veranstaltung wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.