"Ein wohlüberdachtes und zweckmäßiges Unternehmen"
Johann Wolfgang von Goethe am 30. September 1831 über die Königlich Sächsische Antonshütte
Herzlich Willkommen!
Hier erfahren Sie alles über die Königlich Sächsische Antonshütte in Antonsthal in der Montanregion Erzgebirge, deren Hüttenknappschaft und deren Verein. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die Geschichte der Antonshütte, lassen Sie teilhaben an der schrittweisen Restaurierung durch unseren Verein und laden Sie ein zu unseren Veranstaltungen und Ausstellungen.

Unser Verein lädt alle Interessierten herzlich zu einem Vortragsabend mit Dr. Henrik Schwanitz vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde für Dienstag, den 21.04.2026, um 18.30 Uhr, in die Antonshütte ein: Naturerlebnis und Klassenkampf. Die sächsische Naturfreundebewegung bis 1933 Der Arbeiterbewegung des späten 19. Jahrhunderts entstammend, gründeten sich bereits kurz nach 1900 erste Ortsgruppen des Touristenvereins „Die Naturfreunde“ auch in Sachsen und entfalteten eine breite Tätigkeit. Das zentrale Anliegen der Naturfreunde war es dabei, die Arbeiterinnen und Arbeiter aus der „grauen Städte Mauern“ herauszuholen und eine sinnvolle Freizeitgestaltung in der Natur zu ermöglichen. Der Vortrag widmet sich anhand regionaler Beispiele der Geschichte der sächsischen Naturfreundebewegung zwischen dem späten Kaiserreich und dem Ende der Weimarer Republik 1933. Bildnachweis: Bildpostkarte „1911-1931. 20 Jahre Naturfreunde in Leipzig“, ISGV-Bildarchiv
Am 23. Dezember 2025 befasste sich der MDR Sachsenspiegel in einem Beitrag mit unserem Vereinsmitglied Terry Fairhurst und seiner Ehefrau, die beide gebürtig aus den USA stammen und seit einigen Jahren bei uns in Antonsthal wohnen. Dazu fanden am 22. Dezember 2025 Dreharbeiten bei uns in der Antonshütte statt. Den vollständigen Beitrag gibt es hier:

Sie möchten die Arbeit des Königlich Sächsische Antonshütte e.V. und den Erhalt der Antonshütte unterstützen? Dann freuen wir uns über Ihre Spende an unseren Verein: Kontoinhaber: Königlich Sächsische Antonshütte e.V. IBAN: DE93 8709 6214 0021 2893 53 BIC: GENODEF1CH1 Bank: Volksbank Erzgebirge Verwendungszweck: "Spende" und ihre vollständige Anschrift Anschließend erhalten Sie postalisch eine Spendenquittung von uns. Liken, Teilen und Abonnieren Sie uns auf unseren Social Media Kanälen und verfolgen unsere Aktivitäten: Instagram: https://www.instagram.com/antonshuette/ Facebook: https://www.facebook.com/antonshuette/ YouTube: https://www.youtube.com/user/antonshuettede Sie interessieren sich für eine Mitgliedschaft in unserem Verein? Dann schreiben Sie uns an info@antonshuette.de
Der Verein der Antonshütte lädt zum Mundart-Theater und Hutzenabend ein. Am dritten Adventssonntag (14.12.2025) ab 16 Uhr führt uns das über 100 Jahre alte Mundart-Theaterstück "Der Schnitzverein" aus der Feder vom Wenzel-Max in die erzgebirgische Schnitzerstube vom alten Meier-Lob. Anschließend feiern wir zusammen Hutzenabend. ACHTUNG: Der Termin am 14.12.2025 ist bereits ausgebucht. Für den Zusatztermin am 11. Januar 2026, ab 16 Uhr gibt es noch freie Plätze. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info@antonshuette.de möglich.
Am 10. Oktober 2025 fand unter dem Titel "Geschliffenes Holz wird zu Papier" bereits das dritte Mal das "Erzähl-Cafe" für ehemalige Mitarbeiter der Papierfabrik Antonsthal in der Antonshütte statt. Zunächst referierte Papieringenieur und -historiker Ulrich Espig in einem Vortrag zum Thema Holzschliff als Vorprodukt der Papierproduktion und anschließend tauschten sich die rund 30 Gäste bei einem Kaffee über alte Zeiten in der Papierfabrik Antonsthal aus.

Einladung zum ErzählCafé in die Antonshütte „Geschliffenes Holz wird zu Papier“ für Freitag, den 10. Oktober 2025, um 16.00 Uhr Auch in diesem Jahr lädt der Verein Königlich Sächsische Antonshütte e. V. alle Interessierten zu einem weiteren ErzählCafé in die Antonshütte, Jägerhäuser Str. 1, ein, um an die Geschichte der ehemaligen Papierfabrik des Ortes zu erinnern. Im Fokus des Treffens wird diesmal der Holzschliff stehen, der unmittelbar mit dem Namen seines sächsischen Erfinders Friedrich Gottlob Keller verknüpft ist. Bevor in Antonsthal Papiere hergestellt wurden, gründete der Fabrikant Franz Eduard Weidenmüller nach dem Erwerb der ehemaligen Silberschmelzhütte im Jahr 1865 zunächst eine Holzschleiferei. Die vorhandene Wasserkraft und der Holzreichtum der umgebenden Wälder boten optimale Voraussetzungen für ein solches Unternehmen. Mit einem Impulsvortrag unter dem Titel „Geschliffenes Holz wird zu Papier“ wird uns der Papieringenieur und -historiker Ulrich Espig aus Bad Schlema in das Thema einführen. Der Verein freut sich auf regen Austausch und interessante Gespräche. „Sollten die großen politischen Tageszeitungen auf reines Hadernpapier gedruckt werden, so würde ihr Bezugspreis so hoch sein, dass sich nur reiche Leute den Luxus eines Abonnements gestatten könnten. Aber auch abgesehen vom Preise, würden alle Hadern der Welt nicht annähernd genügen, um den heutigen Papierverbrauch zu decken…“ Aus „Über Land und Meer“, illustriertes Unterhaltungsblatt, Deutsche Verlags-Anstalt, 2. Band, 1893/94

Auch in diesem Jahr nahm die Königlich Sächsische Antonshütte in Antonsthal wieder am „Tag des offenen Denkmals“ teil und öffnete am Sonntag, den 14. September 2025 ihre Türen für mehr als 200 neugierige Gäste. Im Rahmen von zwei Vorträgen, einigen Videobeiträgen und vielen Gesprächen wurde den Besuchern von unserem Verein ein Einblick in die Geschichte der Antonshütte und die Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins gegeben.
Am 28. August 2025 besuchten Studierende der Dualen Hochschule Breitenbrunn im Rahmen einer Exkursion die Antonshütte. Sie informierten sich über den denkmalgeschützten Hüttengraben und besichtigten anschließend die Pochwäsche im Museum „Silberwäsche“, die zu den Erzlieferanten der Hütte gehörte. Weitere Projektideen sollen in nächster Zeit von studentischen und vereinsaktiven Touristikerinnen entwickelt werden.

Auch in diesem Jahr nimmt die Königlich Sächsische Antonshütte in Antonsthal wieder am „Tag des offenen Denkmals“ teil und öffnet ihre Türen für Gäste in der Jägerhäuser Straße 1 am Sonntag, den 14. September 2025 , zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr . Alle Interessierten sind herzlich zu einem geführten Rundgang durch die Antonshütte, zu verschiedenen Filmvorführungen oder einem Überblick über die Bauarbeiten der vergangenen Jahre eingeladen. Um 11:00 Uhr sowie um 14:00 Uhr wird die Besucherinnen und Besucher zudem jeweils ein Vortrag zur Geschichte der Königlich Sächsischen Antonshütte erwarten. Die Antonshütte war einst Sachsens modernste Silberschmelzhütte, später Teil der Papierfabrik Antonsthal und ist heute ein Kulturdenkmal. Nach Jahren des Verfalls hat es sich der Königlich Sächsische Antonshütte e.V. zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Antonshütte sowie ihrer Nachfolgerindustrie in ihrer überregionalen Bedeutung für die Industriekultur der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen und die Antonshütte zu erhalten. So befinden sich seit einigen Jahren Ausstellungs- und Veranstaltungsräume in der Antonshütte, die vom Verein betrieben werden. Im vergangenen Jahr wurde die Fassade und Teile des Daches erneuert. Zudem wurde zuletzt auch ein Mehrzwecksaal im zweiten Obergeschoss ausgebaut. Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands und feiert dieses Jahr sein 32. Jubiläum. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Das diesjährige Motto des Aktionstages lautet „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“. Für Besucherinnen und Besucher hat auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz selbst etwas vorbereitet: das bundesweite Programm im Internet und in der App, das kostenlose Magazin zum Tag des offenen Denkmals rund um den Aktionstag, ein Gewinnspiel zum Tag des offenen Denkmals mit tollen Preisen und eine Foto-Aktion für die Denkmal-Schnappschüsse. Mehr zu all dem findet sich auf www. tag-des-offenen-denkmals.de .

Wir laden herzlich für Freitag, den 4. Juli 2025, zu einem "Glockentag" in die Antonshütte ein. Um 16.30 Uhr referiert Glockenfachmann Volkmar Peger aus Chemnitz-Adelsberg zum Thema "Glocken wandern!", in dem er den Standortwechsel von deutschen Glocken im Laufe der Jahrhunderte erörtert. Glocken haben zuweilen eine sehr wechselvolle Geschichte und mussten aus verschiedensten Gründen ihren ursprünglichen Weiheort verlassen, um - manchmal weit entfernt - auf einem anderen Gestühl oder Turm ihren Dienst zu tun. Nach diesem Vortrag, um 18.00 Uhr, wird aus Anlass der Einweihung der Antonshütte vor genau 194 Jahren - am 4. Juli 1831 - die Schichtglocke unseres Huthaus geläutet. Gern darf in der Turmstube beim Ziehen der Glocke zugeschaut werden. Wir freuen uns auf einen interessanten Nachmittag und verbleiben bis dahin mit einem freundlichen Glückauf!




